Baumaschinenführer

Die Berufsgenossenschaft sieht vor, dass jeder der betrieblich einen Lader, eine Raupe, einen Bagger oder auch einen Bulldozer fahren will vorher eine Ausbildung zum sogenannten Baumaschinenführer absolvieren muss. Auch diese Ausbildung ist bei uns möglich.
Weitere Infos zu unseren gewerblichen Kursen oder nehmen Sie direkt Kontakt mit uns auf…

Bögen üben

Unsere Fahrschule ist auch was Lernmittel angeht auf dem neuesten Stand der Technik. Natürlich gibt es noch die guten alten Papierbögen, aber die Theorieprüfung wird bereits auf dem Computer absolviert. Wie so etwas aussieht kann man beim TÜV sehen. Natürlich bereiten wir unsere Fahrschüler entsprechend vor und geben entsprechende Onlinecodes aus, mit denen man sich auf unserer Homepage einloggen kann. Mit diesen Karten kann zu Hause bequem am eigenen Rechner, am Handy, aber auch in der Fahrschule mit unseren Fahrschulipads gelernt werden. Über den Lernfortschritt wird der Fahrlehrer per Internet informiert und über eine Merkfunktion kann man so Bögen, die zu Hause noch unverständlich waren, in der Fahrschule erklären lassen.

Bildungsgutschein der Agentur für ArbeitWir-sind-zertifiziert-AZAV-ohne-bunte-Streifen-§178

Die Agentur für Arbeit fördert Erwerbslose unter gewissen Umständen mit Bildungsgutscheinen, welche bei Bildungsträgern gegen eine Weiterbildung eingelöst werden können. Ein solcher Bildungsträger ist auch die Fahrschule Arnold. Wir können spezielle zertifizierte Kurse anbieten, welche mit einem Bildungsgutschein bezahlt werden können.

Dies kann eine Gefahrgutschulung ein Führerschein oder auch ein Perfektionstraining sein. Eine Liste mit aktuellen Kursen in Ihrer Umgebung findet man auch im Kursnet der Agentur für Arbeit.

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Die Bildungsprämie ist eine Möglichkeit der Weiterbildungsfinanzierung. Jeder Erwerbstätige mit einem Einkommen unter 25.600 Euro im Jahr kann so mit einem Zuschuss bis 500 Euro rechnen. Weitere Informationen unter der Internetseite des Bundes.

Bildungsscheck des Landes NRWWeb-Logo_Bildungsscheck

Bildungsschecks des Landes NRW sind Gutscheine zur Förderung von Fortbildungen bzw. Weiterbildungen. Mit Hilfe des Bildungsgutscheins kann unter gewissen Bedingungen ein Teil der Weiterbildungskosten über einen Fond des Landes NRW und der Europäischen Union übernommen werden. In Rheine ist die Kreis Handwerkerschaft der passende Ansprechpartner für die Ausstellung von Bildungsschecks. Für genaue Kontaktdaten und die aktuellen Bedingungen besucht man am besten die entsprechende Internetseite des Landes Nordrhein-Westfalen.

Berufskraftfahrer-Regelung

Was bedeutet die Berufskraftfahrer-Regelung für einen Führerscheinneuling?
Es ist so, dass das BKrFQG (Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz) vorsieht, dass alle Busfahrer und LKW-Fahrer der Europäischen Union, die Ihren Führerschein nach einem bestimmten Stichtag erwerben eine zusätzliche Ausbildung benötigen, um im gewerblichen Personen-/Güterverkehr arbeiten zu dürfen.

Der Stichtag für Busfahrer ist der 10. September 2008 und der Stichtag für LKW-Fahrer ist der 10. September 2009. Das bedeutet jetzt für einen Busfahrer, der heute den Führerschein Klasse D erwirbt, dass er zwar Fahrerlaubnistechnisch die Erlaubnis hat einen Bus mit Fahrgästen zu bewegen, jedoch sobald dies gewerblich (als Arbeitsstelle) geschieht, er die Qualifikation nach BKrFQG erwerben muss. Ähnlich sieht es für den LKW-Fahrer aus.

Aber bevor man darauf schaut, wie man an die Qualifikation kommt ist ein Blick auf die Ausnahmen ratsam, wann eine solche nicht vorgeschrieben ist. Es wird keine Grundqualifikation nach BKrFQG benötigt wenn

  • man den Führerschein Klasse 3 oder vor dem Stichtag den Führerschein Kl. C1 (beides bis 7,5t) bereits hat, so ist eine Grundqualifikation nicht notwendig! Diese hat man nämlich bereits! Auch die Klasse C1 ist ein Führerschein der Überklasse C und ist als Erwerb vor dem Stichtag anerkannt. Einzig muss evtl. eine Weiterbildung absolviert werden, dazu aber weiter
    unten.
  • das Fahrzeug eine zul. Höchstgeschwindigkeit von max. 45 km/h hat
  • für die Polizei, Feuerwehr, etc. gefahren wird
  • die Fahrzeuge nur zum Zwecke der technischen Wartung/Reparatur gefahren wird
  • nicht gewerblich d.h. privat fährt
  • man nur zur Beförderung von Material oder Ausrüstung, das der Fahrer zur Ausübung seines Berufs verwendet, sofern es sich beim Führen des Fahrzeuges nicht um die Hauptbeschäftigung handelt (z.B. Dachdecker). Bitte in solchen Fällen ruhig die Fahrschule darauf ansprechen, da die Ausnahmen gründlich geprüft sein sollten.

Fällt man nicht unter diese Ausnahmen, muss eine so genannte „Grundqualifikation“ erworben werden.
Diese Qualifikation kann auf drei Wege erworben werden:

  1. Berufskraftfahrerausbildung nach deutschem Vorbild (2 Jahre kombinierte Ausbildung Fahrschule/Betrieb) mit Prüfung bei der IHK.
  2. Beschleunigte Grundqualifikation 140 Stunden Ausbildung in einer qualifizierten Ausbildungsstätte (z.B. in der Fahrschule Arnold) mit einer schriftlichen Prüfung bei der IHK am Ende.
  3. eine Ausbildung, jedoch eine sehr umfangreiche Prüfung bei der IHK (Fahrprüfung, schriftliche und mündliche Prüfung) deren Gebühren über 1000 Euro liegen werden. Davon abgesehen, dass eine solche Prüfung ohne Vorbereitung nicht zu schaffen ist.

In der Regel die Variante 2 der einfachste Weg. Dafür haben wir bereits nach AZWV zertifizierte Ausbildungsbausteine im Programm. Eine AZWV Zertifizierung ist die Voraussetzung für eine Förderung durch die Agentur für Arbeit.

Die Variante 1 ist in der Regel der Weg, den Personen gehen, die den Führerschein durch ein Unternehmen finanziert bekommen, da sie so während der Ausbildung bereits 2 Jahre an die Firma „gebunden“ sind und bestens auf die Besonderheiten der Firma vorbereitet werden können. Dabei ist auch nicht zu vernachlässigen, dass hier natürlich mehr gelernt wird, als das in 140 Stunden möglich wäre.

Variante 3 ist eine Lösung für Kraftfahrer in der Zukunft, die nach dem Stichtag den Führerschein erwerben und viel Erfahrung durch privaten Einsatz eines LKW, oder als Schausteller, etc. sammeln konnten und sich so in der Lage sehen zeitlich schneller an die Grundqualifikation zu kommen. Kostenmäßig wird kein großer Unterschied bestehen zur Variante 2, da die Prüfgebühren der IHK so hoch sind.

Hat eine Person vor dem Stichtag (September 2008/2009 Bus/LKW) die Fahrerlaubnis erworben, muss diese Grundqualifikation nicht nachgeholt werden. Im Rahmen des Besitzstandrechtes wird hier die Grundqualifikation automatisch zuerkannt. Diese kann auch nicht verloren gehen! Das Einzige, was alte und neue Fahrerlaubnisinhaber nach dem Stichtag zu beachten haben, ist die neue Pflicht zur Weiterbildung. Alle fünf Jahre muss bereits heute ein Fahrerlaubnisinhaber seinen Führerschein durch eine ärztliche Untersuchung verlängern lassen. Ab dem Stichtag muss alle fünf Jahre fünf Tage Weiterbildung in einer qualifizierten Ausbildungsstätte (auch hier z.B. bei Fahrschule Arnold) nachgewiesen werden. Diese fünf Tage dürfen auf die fünf Jahre aufgeteilt werden, so dass der Arbeitnehmer nicht zu lange im Betrieb fehlt und diese Weiterbildung möglichst auf Samstagen abgewickelt werden können. Entsprechend gibt es „Eintagesweiterbildungsbausteine“ im unserem Programm zusammen u.a. einem Perfektionstraining für Wiedereinsteiger oder Ladungssicherung in ausführlicher Form.

Leider ist dieses Thema der Weiterbildung ein nicht Einfaches, da es relativ viele verwirrende Übergangsregelungen gibt. Im Zweifel lohnt sich ein Anruf bei einer Fahrschule des Vertrauens (wir sind gerne zur Auskunft bereit). Kurz umrissen müssen Wiedereinsteiger spätestens (je nach Führerschein) 2013-1016 diese Weiterbildung haben. Aber es gelten natürlich die oben genannten Ausnahmen!

Ich hoffe bei diesem komplizierten Thema ein wenig Licht ins Dunkle gebracht zu haben.